Betzie & Teddy

betsie  teddy

 

Betzi und Teddi haben alles verloren. Die beiden schon älteren Katzendamen lebten wild und wurden an einem Haus mitten in einem Industriegebiet gefüttert – keine gute Gegend für eine freilebende Katze, aber das war ihr gewohntes Leben. Das Haus wird abgerissen, die Futtergeberin kommt ins betreute Wohnen und die Katzenhilfe Stuttgart musste die beiden einfangen. Für die zwei „Wilden“ keine schöne Sache! Sie saßen eine Zeit lang in der Auffangstation der Katzenhilfe Stuttgart, doch dann stellten sie das Fressen ein. Wer möchte schon nach über 10 Jahren Freiheit in einem kleinen Käfig sitzen? 

So haben wir kurzerhand entschlossen zu helfen und die beiden Anfang Dezember abgeholt. Im großen Dachzimmer, dass sie sich nun mit Olli und Nina teilen, sind sie praktisch unsichtbar. Es wird sehr lange dauern, bis die beiden auftauen. Nun müssen sie sich erst mal sicher fühlen.

Für die beiden Angstkätzchen kann bei der Katzenhilfe Stuttgart eine Patenschaft übernommen werden: Patenschaft Teddy & Betzie
Wir werden von unserem Partnerverein tatkräftig mit Futter versorgt und bei Bedarf bei der tierärztlichen Versorgung unterstützt.

Update 24.12.2015:

Die Damen haben sich ein prima Versteck herausgesucht, wir mussten 2 Tage lang suchen. Die ersten beiden Wochen waren wir so gar nicht sicher, ob die beiden fressen. Es sah nichts danach aus! So haben wir eine Wildkamera aufgestellt und siehe da: des Nachts kamen sie heraus, steckten ihre Näschen in sämtliche Näpfe, benutzten die Toilette und gingen im Zimmer spazieren, nicht nur einmal. So sind wir nun beruhigt, verhungern werden sie dann erst mal nicht.

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Wir freuen uns sehr, dass die beiden aus der Dehner-Weihnachtsaktion der Katzenhilfe Stuttgart auch ein Geschenk bekommen haben. Herzlichen Dank!

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Update Januar 2016:

Viel zu berichten gibt es über die zwei unsichtbaren Damen nicht. Sie fühlen sich mittlerweile sicher, denn gefressen wird gut. Sie nutzen die Nacht um im großen Dachzimmer spazieren zu gehen.

 

Update März 2016:
Die beiden unsichtbaren Damen fressen gut, bleiben jedoch in ihrem Versteck in Sicherheit. Da wir auch die beiden „Wilden“ nicht lebenslänglich einsperren möchten, werden wir uns in der nächsten Zeit eine bessere Lösung für die beiden Hübschen einfallen lassen.