Satzung

Satzung des Vereins Villa Anima e.V.       (PDF – Download)

Stand: August 2015

 

Sitz des Vereins:  Backnang
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart
Registernummer: 721939
Steuer-Nummer: 51049/48484

Vom Finanzamt Backnang wegen Förderung des Tierschutzes als gemeinnützig anerkannt (Aktenzeichen 51049/48484, Bescheid vom 23.07.2015).

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Name des Vereins lautet: Villa Anima

(2) Der Verein soll beim Amtsgericht Backnang in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name „Villa Anima e.V.“

(3) Der Verein hat seinen Sitz in der Wolfachstr. 18, 71522 Backnang.

(4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

(4) Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 3 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist in erster Linie Schutz und Pflege von älteren und gehandicapten Tieren. Die Tiere, insbesondere Katzen und Pferde, werden gemäß dem bestehenden Tierschutzverordnungen und gesetzlichen Vorschriften artgerecht gehalten und versorgt.

(2) Eine Weitervermittlung der Tiere ist nicht vorgesehen, aber auch nicht ausgeschlossen.

(3) Zur Erfüllung dieser Aufgabe betreibt der Verein ein Tierheim, in welchem die Tiere untergebracht, versorgt und gepflegt werden. Der Umfang der Tierhaltung richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten und rechtlichen Vorschriften.

(4) Weiterer Vereinszweck ist die Durchführung von tiergestützten Interventionen für Menschen mit Förderbedarf.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich der Satzung und den Zielen des Vereins verpflichtet und aktiv im Verein tätig ist.

(2) Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche die Tätigkeit des Vereins und seiner Mitglieder fördern will, insbesondere durch Geld- und Sachzuwendungen oder Patenschaften.

(3) Mitglieder sind somit stimmberechtigte ordentliche Mitglieder (1) und nicht stimmberechtigte Fördermitglieder (2).

(4) Für das Erlangen der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag an den Vorstand zu richten. Im Antrag muss angegeben werden, ob eine aktive ordentliche Mitgliedschaft oder eine Fördermitgliedschaft beantragt wird.

(5) Über die Aufnahme eines stimmberechtigten ordentlichen Mitglieds entscheidet der Vorstand in einfacher Mehrheit, über die Aufnahme eines Fördermitglieds entscheidet der/die Vorstandsvorsitzende. Die Ablehnung einer Mitgliedschaft kann ohne Begründung gegenüber dem Antragsteller erfolgen. Die Mitgliedschaft beginnt mit Bestätigung der Antragsannahme durch den Vorstand. Eine Mitgliedschaft ist nicht übertragbar oder vererblich.

(6) Menschen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

§ 5 Höhe des Mitgliedsbeitrags

(1) Alle Mitglieder sind beitragspflichtig. Die Mindesthöhe der Jahresbeiträge der ordentlichen Mitglieder sowie der Fördermitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Beiträge sind zu Beginn des Geschäftsjahres oder mit dem Eintritt in den Verein zur Zahlung fällig. Die Beiträge werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet.

(2) Mitglieder, die über den Schluss des Vereinsjahres hinaus mit der Zahlung ihrer Mitgliedsbeiträge im Verzug sind, werden an ihre Zahlungspflicht erinnert. Zahlungsunwilligkeit führt zum Ausschluss aus dem Verein, wenn der Vorstand einen entsprechenden Beschluss fasst. Zahlungsunfähigkeit aufgrund einer Notlage führt zu Stundung der Beiträge, ausnahmsweise auch zum Erlass. Die Entscheidung trifft der Vorstand.

(3) Der Vorstand kann Mitglieder von der Beitragspflicht befreien, insbesondere dann, wenn sie für den Verein aktiv tätig sind, d.h. regelmäßige Aufgaben und Tätigkeiten des Betriebs des Tierheims oder der Verwaltung des Vereins übernehmen.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft / Kündigung / Ausschluss aus dem Verein

(1) Die Mitgliedschaft endet zum Jahresschluss, wenn die Kündigung bis zum 30. September eines Jahres dem Vorstand in Schriftform vorliegt.

(2) Die Mitgliedschaft endet weiter durch den Ausschluss. Ein Ausschluss mit sofortiger Wirkung ist bei vereinsschädigendem Verhalten eines Mitgliedes zulässig. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Die ordentlichen Mitglieder verfügen zudem über das Stimm- und Wahlrecht und das Recht, Anträge zu stellen.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge fristgemäß zu entrichten. Die ordentlichen Mitglieder sollen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, im Verein aktiv tätig sein.

(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Verbreitung von vereinsinternen Informationen gegenüber Nichtmitgliedern dem Vorstand zu überlassen.

(4) Die Mitglieder sind verpflichtet, nach Kräften die Zwecke des Vereins (§ 3) zu fördern.

§ 8 Vereinsorgane

(1) Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 9 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist jeweils im ersten Halbjahr eines Jahres vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 4 Wochen durch persönliche Einladung durch E-Mail oder einfachen Brief an die letztbekannte Mailadresse oder Anschrift der Vereinsmitglieder einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung, sowie Ort und Zeit der Versammlung mitzuteilen.

(2) Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert.

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Er/Sie kann ein anderes Mitglied mit der Versammlungsleitung beauftragen. Bei den Wahlen kann der Versammlungsleiter einen Wahlleiter bestimmen. Protokollführer ist in der Regel der Schriftführer, der Vorstand kann ein anderes Mitglied mit der Protokollführung beauftragen. Über die Versammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

(4) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Vorstand kann Gäste zulassen.

(5) Die Mitgliederversammlung beschließt die Mindesthöhe des Jahresbeitrages, die Entlastung des Vorstandes, die Neuwahl des Vorstandes, Anträge auf Satzungsänderung einschließlich des Antrags auf Auflösung des Vereins.

(6) Beschlüsse der Mitgliederversammlung ergehen mit der Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen sowie ein Beschluss über die Vereinsauflösung bedarf der Dreiviertelmehrheit.

(7) Über den Abstimmungsmodus (offene oder geheime Stimmabgabe) entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(8) Anträge aus den Reihen der Mitglieder sind mindestens 2 Wochen vor der Mitglieder- versammlung beim Vorstand schriftlich mit Begründung einzureichen. Sie sind, sofern sie Angelegenheiten betreffen, die in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen, nachträglich in die Tagesordnung aufzunehmen.

§ 10 Der Vorstand

(1) Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden b) dem 2. Vorsitzenden c) dem Kassenwart

Die Mitgliederversammlung kann ein Vorstandsmitglied mit der Ausübung zweier Vorstandsämter betrauen.

(2) Der Vorstand leitet den Verein und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten. Der 1. Vorsitzende hat Einzelvertretungsbefugnis.

(3) In seinen Wirkungskreis fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
b) Erstellen des Haushaltsplanes sowie des Jahresberichtes des vorangegangenen Geschäftsjahres. c) Ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens.
d) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

(4) Im Innenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende und das weitere Mitglied des Vorstandes von ihrer Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen dürfen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

(5) Die Einberufung der Vorstandssitzungen erfolgt durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, telefonisch oder durch telekommunikative Übermittlung; die Beifügung der Tagesordnung ist nicht erforderlich.

(6) Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

(7) Der Vorstand erledigt die laufenden Verwaltungsangelegenheiten; insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vermögens. Im Übrigen ist er für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

(8) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.

(9) Ein Vorstandsmitglied kann bei grober Amtspflichtverletzung und aus sonstigem wichtigen Grund durch die Mitgliederversammlung abberufen werden.

(10) Beschlüsse werden im Vorstand mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Vorsitzende.

(11) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Über die Vorstandssitzung und ihre Beschlüsse wird ein Protokoll angefertigt.

§ 11 Vergütung

Der Verein kann Vergütungen an Mitglieder, ehrenamtlich Tätige und an den Vorstand für seine Tätigkeit als Vorstand oder seiner allgemeinen Vereinstätigkeit bezahlen. Die Höhe der Vergütung muss sich dabei an dem unter Fremden üblichen Maße orientieren. Insbesondere sind die Zeitnachweise für die Vergütungen vorzulegen und durch den Verein aufzubewahren.

Außerdem können den Genannten sämtliche Kosten erstattet werden, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Vereinszweck stehen. Bei Fahrtkostenerstattungen sind die steuerlich geltenden Grundsätze zu beachten.

§ 12 Auflösung des Vereins

(1) Wird gemäß den Bestimmungen dieser Satzung die Auflösung des Vereins beschlossen, so sind die Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Für die Durchführung ihrer Aufgaben gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

(2) Die Auflösung des Vereins hat in Abstimmung mit dem zuständigen Finanzamt zu erfolgen.

(3) Im Fall der wirksamen Auflösung des Vereins, des Wegfalls der Steuerbegünstigung oder der Aufhebung des Vereins soll sein Vermögen an den Tierschutzverein Backnang und Umgebung e.V. oder dessen Rechtsnachfolger gehen.

§ 13 Haftungsausschluss

(1) Die Haftung des Vereins beschränkt sich auf eine vorsätzliche Pflichtverletzung durch ein Mitglied des Vorstandes. Die Haftung für fahrlässiges Verhalten der Organe sowie für Verschulden deren Erfüllungsgehilfen gegenüber Vereinsmitgliedern wird ausgeschlossen. Soweit darüber hinaus Schadensersatzansprüche der Vereinsmitglieder gegen den Verein bzw. gegen handelnde Vereinsmitgliede bestehen, hat der Geschädigte auch das Verschulden des für den Verein Handelnden und die Kausalität zwischen Pflichtverletzung und Schaden zu beweisen. Eine unmittelbare Haftung der Vereinsmitglieder, insbesondere des Vorstandes, für Schadensersatzansprüche gegen den Verein ist ausgeschlossen.

Satzung_August2015